Tierheilpraktiker Fernstudium und Ausbildung

Willkommen!

Sie möchten gerne Tierheilpraktiker werden? Ihnen fehlen allerdings bisher dazu die notwendigen Informationen? Dann sind Sie hier genau richtig. Denn hier erhalten Sie umfassende Infos rund um den Beruf des Tierheilpraktikers sowie zur Ausbildung bzw. zum Studium. Wir haben das Angebot in drei Hauptthemen zusammengefasst:

  • Rahmenbedingungen der Ausbildung
  • Ausbildungsinhalte des Tierheilpraktikers
  • Arbeit und Betätigungsbereich



Jedes Thema beinhaltet mehrere weiterführende informative Unterseiten, die es Ihnen ermöglichen sollen, sich bequem und einfach an nur einer einzigen Stelle rund um das Thema umfassend zu informieren.

Tierheilpraktiker Ausbildung

Der Beruf

Der Beruf des Tierheilpraktikers stellt in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung dar, so dass eine exakte Angabe über die Kenntnisse und die Ausbildung eines Praxisinhabers nicht möglich ist. Im Gegensatz zum Tierarzt besitzt er jedoch keine Approbation.

In einigen Bundesländern ist für die Praxiseröffnung jedoch eine entsprechende Anzeige beim Veterinäramt vorgeschrieben, welches vor der Genehmigung eine Sachkundeprüfung vornehmen kann. Ein weiteres Qualitätsmerkmal stellt die Mitgliedschaft in einem von sieben Berufsverbänden dar, da diese nur Mitglieder aufnehmen, welche über eine fundierte Ausbildung verfügen.

Der Tierheilpraktiker darf keine verschreibungspflichtigen Medikamente verschreiben und keine Operationen durchführen. Sein hauptsächliches Betätigungsfeld umfasst die Anwendung naturmedizinischer Behandlungen einschließlich der Homöopathie sowie der Akupunktur.

Warum eine Ausbildung wichtig ist

Eine Ausbildung bereitet nicht nur auf die in einigen Bundesländern erforderliche Sachkundeprüfung vor, sie schützt den Tierheilpraktiker auch vor Fehlbehandlungen. Zudem ist den einen Heilpraktiker für ihre Tiere vertrauenden Tierhaltern in den meisten Fällen bewusst, dass es für diesen Beruf keine vorgeschriebene Ausbildung gibt, so dass sie aktiv nach der absolvierten Ausbildung fragen. Das Diplom einer als seriös bekannten Ausbildungsstätte schmückt das Wartezimmer nicht nur, es wirbt zugleich mit dem Versprechen einer guten und seriösen Behandlung.

Wer kann an einer Ausbildung zum Tierheilpraktiker teilnehmen?

Die Aufnahmebedingungen werden von jeder Schule festgelegt, grundsätzlich sind Tierliebe und der sichere Umgang mit unterschiedlichen Tieren für eine erfolgreiche Ausbildung unerlässlich. Eine vorherige Berufsausbildung in einem beliebigen Beruf ist empfehlenswert, zumal die Kurse an allen Schulen berufsbegleitend durchgeführt werden. Diese Art der Durchführung schließt die Teilnahme von Menschen, die aktuell nicht im Berufsleben stehen, nicht zwingend aus.

Ein Praktikum bei einem Tierheilpraktiker ist vor der Anmeldung bei der gewählten Ausbildungsstätte dringend zu empfehlen, damit der Bewerber seine Eignung für die gewählte Tätigkeit auch in der Praxis bestätigt bekommen kann.

Die Ausbildung

Da die Ausbildung zum Tierheilpraktiker gesetzlich nicht geregelt ist, kann jede Schule die Inhalte ihrer Ausbildungsgänge selbst festlegen. Bei der Auswahl einer Schule ist neben den Kosten auch zu berücksichtigen, ob die gewählte Ausbildungsstätte vom bevorzugten Berufsverband anerkannt ist, wenn eine Mitgliedschaft in diesem angestrebt wird.

Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker erfolgt üblicherweise im Fernstudium mit regelmäßigen Präsenzzeiten. In der Regel ist von einer mindestens zweijährigen Ausbildung mit einem bis zwei Präsenzwochenenden auszugehen. Für den praktischen Teil der Ausbildung sind Praktika unverzichtbar, auch wenn diese nicht an allen Schulen zwingend vorgeschrieben werden

Die wichtigsten Fächer während der Ausbildung sind Anatomie und Physiologie sowie Anatomie; Fächer wie Verhaltenslehre und Tierpsychologie sind für eine erfolgreiche spätere Berufstätigkeit ebenfalls nützlich.

Die meisten Ausbildungsgänge berücksichtigen betriebswirtschaftliche Anforderungen wie das Praxismanagement nicht, so dass für den Erwerb der entsprechenden Kenntnisse Zusatzkurse bei anderen Anbietern erforderlich sind. Diese lassen sich leicht belegen, sie erhöhen jedoch sowohl den Zeit- als auch den Kostenaufwand.

Auch für den Tierheilpraktiker gilt die Erfordernis regelmäßiger Weiterbildungen. Einige Anbieter lassen als Teilnehmer ihrer sich Spezialthemen widmenden Kursen neben fertigen Tierheilpraktikern auch Personen zu, welche sich in einer entsprechenden Ausbildung befinden. Die Teilnahme an den entsprechenden Veranstaltungen kann das Wissen deutlich verbessern und dient zugleich dem Knüpfen wichtiger Kontakte.

Es wurde eine Ausbildungsordnung entwickelt, die allerdings keinen verbindlichen Charakter besitzt. Dennoch ist ein Vergleich des Curriculums Tierheilpraktiker-Ausbildung, welches von der Kooperation deutscher Tierheilpraktiker-Verbände e.V erstellt wurde, für die Bewertung der Qualität einer Ausbildungsstätte nützlich. Eine diesem Curriculum entsprechende Ausbildung kann als fundiert angesehen werden.

Die Kosten

Die Kosten für eine Ausbildung zum Tierheilpraktiker setzen sich aus den Schulgebühren sowie den Reisekosten für die Anfahrt und Übernachtung bei den Wochenendseminaren zusammen. Alleine die Schulgebühren betragen bei einer fundierten Ausbildung etwa 5000 Euro. Die Reisekosten unterscheiden sich je nach der Entfernung und der gewählten Unterkunft erheblich, so dass sie nicht bezifferbar sind. Die Kosten für die Ausbildung können aber im Rahmen der Steuererklärung geltend gemacht werden und verringern das zu versteuernde Einkommen. 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Tierheilpraktikerausbildung!